Statuten | Team Gosu

Statuten

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen “Team Gosu” - Verein zur Förderung von elektronischem Sport und Umgang mit neuen Medien" (im Folgenden kurz: "Team Gosu").

(2) Er hat seinen Sitz in 1100 WIEN, Carl-Appel-Straße 5 und erstreckt seine Tätigkeit auf die ganze Welt im World Wide Web.

(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.



§ 2 Zweck


Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung eines kreativen und spielerischen Umgangs mit den neuen Medien, der unmittelbar das allgemeine Interesse an Technik und Informationstechnologien fördert und grundlegende Kenntnisse schafft und damit ein entscheidender Faktor beim Berufseintritt sein könnte. Mit anderen Worten: Über das Spielen soll Wissen vermittelt werden – sowohl im Soft- als auch im Hardwarebereich.
Wir (die Vereinsgründer vom Team Gosu) haben es uns zur Aufgabe gemacht, jungen BerufseinsteigerInnen und SchülerInnen sowie interessierten StudentInnen und auch bereits Berufstätigen die Materie Computer und Internet näher zu bringen und besonders Jugendliche über dieses immer wichtiger werdende Thema auf dem neuesten Stand zu halten.
Und das funktioniert in erster Linie über unsere Website bzw. ein Forum im Internet, in dem sich Vereinsmitglieder online treffen können, diskutieren oder Hard- und Software-Fragen erörtern können.
Weiters ist über ein Software-Kommunikationstool / 
Voice-Programm(Teamspeak) ein direkter, verbaler Austausch möglich.
Man hilft sich bei diversen Problemen gegenseitig oder unser Team beantwortet Anfragen selbst.
Der Begriff "Gosu" (koreanisch für hohe Hand) wird in Korea verwendet, um Personen mit herausragenden Fähigkeiten, überwiegend aus dem Kampfsport, zu bezeichnen. Das koreanische Wort setzt sich zusammen aus: Go (für Hoch/Weit, oben/über jmd.) und Su (für eine Person). In den Bereich der Computerspiele ist der Begriff wahrscheinlich über das Echtzeitstrategiespiel StarCraft gekommen. Auch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Begriff als Akronym für „God Of StarCraft Universe/Units“ entstanden ist, was aufgrund des Vorkommens im koreanischen Sprachgebrauch jedoch unwahrscheinlich ist. Gerade dieses Missverständnis könnte aber das Wort erst so bekannt gemacht haben.


Für uns steht diese Bezeichnung stellvertretend dafür, dass wir sowohl im Bereich der Vereinsleitung, als auch als Verein insgesamt mit hoher Leistungsbereitschaft an die uns gestellten Aufgaben herantreten, um diese so gut es möglich ist, zu erfüllen.
(1) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
a.) die Organisation und Veranstaltung von LAN- bzw. Online-Spiele (Spiele über ein elektronisches Netzwerk), durch welche die Teilnehmer in ihrem Umgang mit Computern und Computernetzwerken geschult werden und die Möglichkeit haben ihre sportlichen Leistungen zu vergleichen (i.S.d. Amateursports). Mitunter werden freilich die organisatorischen und administrativen Fähigkeiten der veranstaltenden Mitglieder ausgebaut.
b.) die Bereitstellung einer Plattform, welche Hilfesuchenden und Laien bei der Teilnahme an Vereinsveranstaltungen, bzw. den Austausch über moderne Informationsdienste (Newsgroups,  Foren, Chats, E-Mail) die Möglichkeit gibt, sich mit erfahrenen Computerbenutzern auszutauschen.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie
eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
(4) Die Mittel des Vereins werden ausschließlich für die in der Satzung genannten Zwecke verwendet.
(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem gesetzten Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.



§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

 

(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
(2) Als ideelle Mittel dienen:
a) gemeinsame Kommunikation über Internet
b) Veranstalten von Lanpartys (Local Area Network)
c) gemeinsames Treffen der Mitglieder zum Erfahrungsaustausch im IT Bereich
d) zur Verfügungstellen der notwendigen Infrastruktur (Forum, HP, Server )
e) Anleitung zur Verwendung der Infrastruktur
f) Herausgabe und Zusenden von Informationsschriften und Mitteilungen (Emails, Newsletter, ...)

(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
a) Spenden und Sponsoring



§ 4 Arten der Mitgliedschaft

 

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern.
Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden
(3) Es ist nicht beabsichtigt, einen Mitgliedsbeitrag von den in Abs. 1 genannten
Personen zu erheben.



§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, außer diese werden vom Vorstand ohne Berücksichtigung vom Alter eingeladen und die den Vereinsrichtlinien zugestimmt haben.
(2) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern 
durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.

(3) Dem Verein ist eine schriftliche Beitrittserklärung vorzulegen bzw. das 
„Join Us“ auf der Homepage des Vereins auszufüllen.
Bei Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, muss die schriftliche Zustimmungserklärung des/der gesetzlichen Vertreter/s beigefügt werden.

(4) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand.
Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(5) Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
(6) Hat der Vorstand die Aufnahme abgelehnt, so kann der Mitgliedschaftsbewerber Einspruch zur nächsten Generalversammlung einlegen, die dann abschließend über die Aufnahme oder Nichtaufnahme entscheidet.
(7) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.



§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

 

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt, Streichung und durch Ausschluss.
(2) Die schriftliche Austrittserklärung ist an ein Vorstandsmitglied zu richten.
(3) Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 2 Wochen nur zum Schluss eines Monats zulässig. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
(4) Mit dem Absenden der Austrittserklärung entfallen alle Rechte welche sich aus der Mitgliedschaft ergeben.



§ 7 Ausschluss

 

(1) Die Mitgliedschaft eines Mitgliedes kann der Verein durch den Ausschluss beenden.
(2) Der Ausschluss ist nur aus einem wichtigen Grund zulässig, insbesondere wenn ein Mitglied vorsätzlich oder wiederholt gegen die Statuten und damit gegen den Zweck des Vereins in erheblichem Maße verstoßen hat, bzw. wenn sich ein Mitglied einer vereinsbezogenen unehrenhaften Handlung schuldig macht oder dem Ansehen des Vereins schadet.
(3) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 2 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.
(4) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
(5) Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist die Gelegenheit zu geben, sich zu den schriftlich mitgeteilten Ausschlussgründen persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu äußern.
(6) Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied mittels Einschreiben mitzuteilen.
(7) Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die nächste Generalversammlung zu.
(8) Die Berufung ist schriftlich innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand einzulegen.
(9) Die Berufung hat aufschiebende Wirkung.


(10) Die Mitgliedschaft ist beendet, wenn die Berufungsfrist versäumt wird oder wenn die Generalversammlung den Ausschluss bestätigt.
Damit entfallen ab diesem Zeitpunkt alle Rechte nach §10.



§ 8 Streichung aus der Mitgliedsliste

 

(1) Mitglieder, die sich ohne Information an den Vorstand über einen Zeitraum von 12 Monaten nicht am Vereinsleben beteiligen, sind durch den Vorstand schriftlich hinzuweisen, dass sie binnen 2 Wochen aus der Mitgliedsliste gestrichen werden, sofern keine Reaktion des Mitglieds erfolgt.
(2) Erfolgt keine Reaktion, wird dieses Mitglied durch den Vorstand aus der Mitgliedsliste gestrichen.
Diese Streichung wird formell mitgeteilt.
(3) Mit der Streichung entfallen alle Rechte der Mitgliedschaft nach §10.



§ 9 Cheating, Sexismus, Rassismus etc.

 

Obgleich der Verein keinerlei religiöse oder politische Zwecke verfolgt, ist er sich - gerade in Bezug auf die jugendlichen Mitglieder- seiner ethischen und sozialen Verantwortung bewusst. Auch dem Vermitteln von Werten und Moral soll deshalb stets Aufmerksamkeit zukommen.
Folgendes Verhalten kann deshalb zum außerordentlichen, sofortigen und unwiderruflichen Ausschluss aus dem Verein führen:
(1) Übertrieben aggressives Verhalten, dies schließt alle Arten körperlicher Gewalt ein.
(2) Rassistische, sexistische, antisemitische, homophobe und prinzipiell grob beleidigende Äußerungen, gleich in welcher Form.
(3) Unsportliches Verhalten im Betrieb des eSports, wie z.B. "Cheating", "Spamming" und "Hacking".



§ 10 Rechte und Pflichten der Mitglieder


(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des
Vereins zu beanspruchen.
(2) Volljährige ordentliche und Ehrenmitglieder genießen ein Stimm- und Wahlrecht. Sie können auf Versammlungen des Vereins an Wahlen teilnehmen und sich auch selbst zur Wahl aufstellen lassen.
(3) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
(4) Bei der e-sportlichen Betätigung haben die Mitglieder eventuelle
(Haus-)Ordnungen, Richtlinien und Regeln des Gastgebers, bzw. der veranstaltenden Liga, zu beachten.
(5) Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein bei öffentlichen Auftritten in tadelloser Weise zu repräsentieren und alle Personen, welchen es gegenübertritt, mit Respekt zu behandeln.
(6) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
(7) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
(8)Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren.
Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
(9) Die Mitglieder sind verpflichtet, die in §2 angeführten Interessen und Aufgaben des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte.
Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
(10) Die Mitglieder verpflichten sich über alle internen Vereinsangelegenheiten während und nach Beendigung seiner Mitgliedschaft Stillschweigen zu bewahren.
(11) Ändert sich der Name oder die Anschrift eines Mitglieds, so ist dies dem Vorstand ohne schuldhafte Verzögerung mitzuteilen.
(12) Äußerungen im Namen des Vereins dürfen nur durch den Vorstand oder in Absprache mit dem Vorstand getroffen werden.



§ 11 Vereinsorgane

 

  • Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10),

 

  • der Vorstand (§§ 11 bis 13),

 

  • die Rechnungsprüfer (§ 14) und das

 

  • Schiedsgericht (§ 15).



§ 12 Generalversammlung

 

(1) Die Generalversammlung ist die ‘Mitgliederversammlung’ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.
(2) Eine Generalversammlung kann auch über das Internet gehalten werden, dabei wird sich in einem passwortgeschützten Raum eines Voice-Programmes getroffen. Die Zugangsdaten zu diesem passwortgeschützten Raum im Voice-Programm werden in der Einladung mitgeteilt.
(3) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf

a. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,
b. Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds,
c. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,
d. Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),
e. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),
f. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.
(4) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder Email-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
(5) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
(6) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
(7) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme, nicht volljährige Mitglieder stimmen durch ihren gesetzlichen Vertreter ab.. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied ist nicht zulässig.
(8) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.


(9) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer Anwesenheit von mehr als der Hälfte der Mitglieder und einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen. Selbige Mehrheit und Anwesenheit der Mitglieder ist auch für eine Enthebung eines Vorstandsmitgliedes oder des gesamten Vorstandes notwendig.
(10) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
(11) Abstimmungen erfolgen in der Regel offen. Auf Verlangen eines oder mehrerer Mitglieder müssen Wahlen geheim sein.
(12) Bei einer Generalversammlung im Voice-Programm wird für geheime Wahlen eine passwortgeschützte Internetseite für die Dauer von 30 Minuten von der Vereinsleitung freigeschaltet, auf der jeder stimmberechtigte Teilnehmer seine Stimme anonym abgeben kann.



§ 13 Aufgaben der Generalversammlung

 

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Beschlussfassung über den Voranschlag;
b) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
e) Entlastung des Vorstands;
f) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
g) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;
h) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.



§ 14 Vorstand


(1) Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und 2 Stellvertreter/innen, Schriftführer/in sowie Kassier/in.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt vier Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben und erfolgt ehrenamtlich.
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung vom ältesten seiner/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mehr als die Hälfte von ihnen anwesend ist
(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit
(7) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung der älteste/die älteste sein/er/ihr/er Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen
(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.



§ 15 Aufgaben des Vorstands

 

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das ‘Leitungsorgan’ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;
(2) Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;
(3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 12 Abs. 1 und Abs. 3 lit. a – c dieser Statuten;
(4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;
(5) Verwaltung des Vereinsvermögens;
(6) Aufnahme, Streichung und Ausschluss von ordentlichen Vereinsmitgliedern;
(7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.



§ 16 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorst

(1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

(5) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.

(7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre Stellvertreter/innen.



§ 17 Rechnungsprüfer

 

(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.
Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß



§ 18 Schiedsgericht

 

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen.
Es ist eine ‘Schlichtungseinrichtung’ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts.
Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.



§ 19 Haftungen des Vereins, seinen Mitglieder

 

(1) Für Schäden, gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme am eSportbetrieb oder durch Benutzung der übrigen Vereinseinrichtungen oder durch Anordnung der Vereinsorgane entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu vertreten hat.
(2) Die Teilnahme an Veranstaltungen, Versammlungen oder sonstige durch den Verein organisierten Termine, wie bei sportlichen Aktivitäten, nehmen die Mitglieder auf eigene Gefahr teil. Alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen müssen von teilnehmenden Mitgliedern berücksichtigt werden um mögliche Gefahren oder Schäden zu vermeiden.
(3) Bei einer Teilnahme an einer Veranstaltung die von einem dritt-Anbieter verwirklicht wird, gelten dessen AGB und Haftungsverpflichtungen als Anbieter.



§ 20 Freiwillige Auflösung des Vereins

 

(1)Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung
mit Anwesenheit von mehr als der Hälfte der Mitglieder und nur mit
Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.



§ 21 Schlussbestimmungen

 

(1) Die Statuten treten mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.
(2) Bisherige Statuten erlöschen mit Inkrafttreten dieser Statuten.